Dance Ends, Performance Starts?

Tanz_Performance_Raum_Kunst_Symposium vom 19.-21. Mai 2017
über aktuelle Erweiterungen choreographischer Arbeit im DEGGINGER, Wahlenstrasse 17, 93047 Regensburg.

Workshops, Präsentationen, Performances und Key Note Lectures

Wie sieht die Choreographie der Zukunft aus? Einer behauptete: Der Choreograph ist tot, es lebe die Praxis des Tanzes. Eine starke These. Stimmt´s? Längst und schon lange erkunden TänzerInnen und ChoreographInnen andere Gefilde. Ihre Eroberungen von Raum, Bild, Objekt und Material zählen zu den spannendsten Beiträgen in der Gegenwartskunst. Auf der 3. Bayerische Biennale Choreographie, d e m Symposium für KünstlerInnen von überall am bayerischen Standort Regensburg nehmen wir Witterung auf. Unter dem Titel „Dance Ends, Performance Starts?“ reflektieren renommierte ChoreographInnen und KünstlerInnen aus Deutschland wortreich und praktisch erfahrbar über den herausfordernden Grenzbereich von Tanz und Performance. In knackigen Key Note Lectures, Performances und Mini-Workshops werden ästhetische Positionen, Arbeitsmethoden und Ideen vorgestellt, ausgetauscht, erfahren und erlebt. Das Symposium „2BC“ - eine qualitätsvolle ästhetische Fortbildung aus erster Hand, pulsierender Quell an Inspiration und ehrliches Netzwerktreffen. Mehr unter Bayerische Biennale Choreographie

DU IN MIR. Neues Solo für Andreas Schlögl

DU IN MIR. Neues Solo für Andreas Schlögl
von Alexandra Karabelas.
Kammerspiel und Installation am
Freitag, 26. Mai und Samstag, 17. Mai 2017, jeweils 20 UhrAlte Mälzerei Regensburg


DU IN MIR - ein getanztes Kammerspiel über Missbrauch von Körper, Seele oder Geist. Inszeniert wird das Thema als zeitgenössisches Tanzsolo für den Passauer Tänzer Andreas Schlögl Form eines Kammerspiels mit Installation. Bewegung und Tanz werden für den Zuschauer nicht nur aus nächster Nähe erleb- und erfahrbar, sondern er wird im Raum „mit“-choreographiert und so in die Verantwortung für das zu Sehende oder zu Erlebende gestellt.

Karabelas und Klimke knüpfen hierbei an das abendfüllende Solo „Zoes Bios Box“ (2012) für Stephan Herwig über die Ermordung des Regensburger Studenten Tennessee Eisenberg durch Polizisten oder an „Zoes Bios Box II“ über das Verhältnis von Deutschen und Tschechen vor dem Hintergrund der gemeinsamen Geschichte im 20. Jahrhundert (2015) an – beides Produktionen mit stark politischem Bezug und großer räumlicher Nähe zum Betrachter.
Die kammerspielartige Inszenierung wird Körper, Bewegung, Tanz, Text, Video und Teilnahmemöglichkeiten auf zeitgenössische Weise für den Zuschauer integrieren.
Klimke schrieb hierfür ein mehrseitiges Originalpoem, das sowohl artikuliert werden als auch als Ausgangsmaterial für die Körperentwürfe und Bewegungsfindungen dienen wird.