DU IN MIR. Neues Solo für Andreas Schlögl

DU IN MIR. Neues Solo für Andreas Schlögl
von Alexandra Karabelas.
Kammerspiel und Installation am
Freitag, 26. Mai und Samstag, 17. Mai 2017, jeweils 20 UhrAlte Mälzerei Regensburg


DU IN MIR - ein getanztes Kammerspiel über Missbrauch von Körper, Seele oder Geist. Inszeniert wird das Thema als zeitgenössisches Tanzsolo für den Passauer Tänzer Andreas Schlögl Form eines Kammerspiels mit Installation. Bewegung und Tanz werden für den Zuschauer nicht nur aus nächster Nähe erleb- und erfahrbar, sondern er wird im Raum „mit“-choreographiert und so in die Verantwortung für das zu Sehende oder zu Erlebende gestellt.

Karabelas und Klimke knüpfen hierbei an das abendfüllende Solo „Zoes Bios Box“ (2012) für Stephan Herwig über die Ermordung des Regensburger Studenten Tennessee Eisenberg durch Polizisten oder an „Zoes Bios Box II“ über das Verhältnis von Deutschen und Tschechen vor dem Hintergrund der gemeinsamen Geschichte im 20. Jahrhundert (2015) an – beides Produktionen mit stark politischem Bezug und großer räumlicher Nähe zum Betrachter.
Die kammerspielartige Inszenierung wird Körper, Bewegung, Tanz, Text, Video und Teilnahmemöglichkeiten auf zeitgenössische Weise für den Zuschauer integrieren.
Klimke schrieb hierfür ein mehrseitiges Originalpoem, das sowohl artikuliert werden als auch als Ausgangsmaterial für die Körperentwürfe und Bewegungsfindungen dienen wird.

Pupils' Dance Project 2017

Regensburger Mittelschüler tanzen am 5. und am 6. April jeweils um 19.30 Uhr im Velodrom Beethovens 9. Symphonie. Karten sind in der Tourist-Information Regensburg erhältlich.

Nach dem großen Erfolg des Pupils' Dance Project 2013 mit ausverkauften Vorstellungen von Carl Orffs "Carmina Burana" im Velodrom steht jetzt die Neuauflage in den Startlöchern. Beethovens 9. Symphonie lautet die Herausforderung für knapp 200 Schülerinnen und Schüler sowie den Chor und das Orchester der Chorphilharmonie Regensburg. Die viersätzige Komposition ist ein gewaltiges Werk: eine kraftvolle, kaum überschaubare musikalische Landschaft voller Spannungen, Gegensätze, Enthusiasmen und zerklüfteten Klangflächen, die beim Hören den Atem raubt. Die Kräfte der Welt dienten Beethoven als Metapher für die Kräfte, denen der Mensch ausgesetzt ist.  Wer will, vermag das in einer großen Gemeinschaftsarbeit zu sehen. Denn für die choreographische Arbeit an den Schulen zeichnet diesmal ein ganzes Team verantwortlich. Die dramaturgische Konzeption liegt  in den Händen der Choreografin Alexandra Karabelas, die mit ihrer Kollegin Heidi Huber von der Tanzstelle R und den Studentinnen Katharina Benzing, Katharina Becker, Viola Riedhammer, Anne Hellenkamp, Maria Holzhauser, Heidi Huber, Eva-Maria Hund, Sarah Klasen, Anna Mannes, Pauline Schaar, Johanna Schöllhorn, Chiara Stadler, Theresia Stiebitz und Karen Wöllner aus dem Bachelor-Studiengang "Musik- und Bewegungsorientierte Soziale Arbeit" der OTH Regensburg Beethovens 9. Symphonie in ihre Einzelteile zerlegt und mit den Schülerinnen und Schülern neue authentischeTanzbilder daraus schöpft.  Weiterer Kooperationspartner ist das  Ballettpodium Regensburg mit einer eigenen, klassischen Choreografie von Sumiaty Widjaja des 3. Satzes der berühmten Symphonie.

Ludwig van Beethoven 1770 – 1827
Sinfonie Nr. 9 d-moll
op. 125
Initiator, Dirigent und musikalischer Leiter: Horst Frohn
Chorphilharmonie Regensburg. Miteinstudierung: Marianna Maxim
Solisten: Gesche Geier – Sopran,
Sonja Koppelhuber – Mezzo-Sopran, Juan Carlos Falcón – Tenor
Seymur Karimov – Bass
Deutsches Radio Kammerorchester
Choreografie:
Konzept Choreografie und dramaturgische Gesamtleitung: Alexandra Karabelas
 
Team der Choreographinnen für den 1., 2. und 4. Satz: Katharina Becker, Katharina Benzing, Viola Riedhammer, Anne Hellenkamp, Maria Holzhauser, Heidi Huber, Eva-Maria Hund, Sarah Klasen, Anna Mannes, Pauline Schaar, Johanna Schöllhorn, Chiara Stadler, Theresia Stiebitz, Karen Wöllner
 
Choreografie 3. Satz: Sumiaty Widjaja, Ballettpodium

Gefördert vom Kulturfonds Bayern, der Stadt Regensburg, der Sparkasse Regensburg und der Kunst- und Kulturstiftung Oswald Zitzelsberger.