Eva Eger
Fotos: Hubert Lankes

Eva Eger, geboren und aufgewachsen in Regensburg, studierte Pädagogik an den Universitäten Regensburg und Augsburg. Ihre Tanzbildung erhielt sie unter anderem im Tanzstudio Krippner. Sie arbeitet heute als Choreografin, Tänzerin und Tanzpädagogin.

2002 gründete sie die dANCE wORxxx company als Plattform für begabte Jugendliche und junge Erwachsene sowie 2006 das OVI Kindertanztheater zur Förderung des Nachwuchses in der freien zeitgenössischen Tanzszene. Sowohl die dANCE wORxxx company als auch das OVI Kindertanztheater sind regelmäßig mit neuen Produktionen zu sehen,  zuletzt in Schottland in Zusammenarbeit mit Aberdeen Performing Arts und Visible Fictions Glasgow. In ihrer choreografischen Arbeit im professionellen Tanz tritt sie mit verschiedenen Projektarbeiten in kooperativen Dialog mit anderen Choreografen und Choreografinnen, auch international. Sie leitet in Regensburg zusammen mit Gülbin Elseven das Tanzstudio Krippner und die Helene Krippner Akademie für Tanz, Ausbildungsschule für professionellen Bühnentanz und Tanzpädagogik.

Kontakt:

 

E-Mail: eger@tanzstelle-r.de
www.tanzausbildung-regensburg.de
www.ee-dancetheatre.de

 

Katrin Hofreiter
Fotos: Werner Meyer (links), Werner Hofbauer (Mitte), unbekannt (rechts)

Katrin Hofreiter arbeitet seit 1990 als freie Choreographin und Tänzerin in Regensburg.

Ihre Stücke erzählen Geschichten einer tiefen Wahrheit, ausgedrückt durch Emotionalität und große Ausdrucksstärke der Körper. Energien füllen den betanzten Raum und nehmen die Zuschauer mit auf eine eigene Reise zu sich selbst.

Katrin Hofreiter zeigte ihre Arbeiten auf Festivals und Wettbewerben, wie “Das beste Deutsche Tanzsolo”
in Leipzig oder “Solo Duo Wettbewerb” in Köln. Sie sieht ihre Stücke als Gesamtkunstwerk: Sie dreht Filme, schneidet Musik, entwirft Licht- und Kostümkonzepte, sowie Bühnenbilder.

 

Kontakt:

 

mail: hofreiter-regensburg@t-online.de
www.hofreiter-tanz.de

Heidi Huber

Heidi Huber ist als Tänzerin und Choreographieassistentin in verschiedenen Produktionen am Theater Regensburg tätig wie z.B. in "Iphigenie-Triumph und Trauma" (Tänzerin/Sprecherin), der Rock-Revue „Sommernachtsalbtraum auf St. Emmeram" (Tänzerin), der Rock Oper "Jesus Christ Superstar" (Tänzerin), der Oper "Zauberflöte" (Tänzerin/Wesen) und im Singspiel "Im weißen Rössl" (Choreographische Assistenz und Swing).

Seit September 2014 unterrichtet sie in verschiedenen Regensburger Tanzstudios.

Sie erhielt ihre Ausbildung in Ungarn, den Niederlanden, Deutschland und den U.S.A.. Wichtige Haltestellen waren u.a. das Myway Dance Center in Kiew, Ukraine, die De Stilte Dance Company in Breda, Niederlande, das Budapest Dance Theatre in Budapest, Ungarn, das Marameo in Berlin, Deutschland, die Henny Jurriens Stiftung in Amsterdam, Niederlande, die Iwanson-Schule in München, Deutschland, die Jazz’n’Company in Paso Robles, Kalifornien, USA, das Edge, Millenium und die Debbie Reynolds Studios in Los Angeles, Kalifornien, USA, sowie die BTA in Regensburg.

Sie erhielt während ihrer Studienzeit ein Stipendium der Iwanson-Sixt-Stiftung für Impulstanz in Wien und tanzte in Stücken von u.a. Patrick Delcroix (NDT), Minka Marie Heiß, Johannes Härtl und Katja Wachter (unabhängige Choreographen München), Hannes Langolf (DV8) und Andrew Ressurrection (Musicaldirektor Zürich).

Website: www.heidihuber.de

Alexandra Karabelas
Fotos: Thomas P. Widmann, Hanna Sachau, donumenta e.V.

Alexandra Karabelas, M.A., studierte Neuere Deutsche Literatur- und Politikwissenschaft an den Universitäten von Tübingen und Genf und absolvierte zudem die tanzwissenschaftlichen Diplom- und Masterstudiengänge in Weiterbildung („Tanzkulturen“) an der Universität Bern mit Schwerpunkt auf Narrativen im Tanz. Von 2000 bis 2004 war sie beim Stuttgarter Ballett tätig, wo sie eine Vielzahl an Originalbeiträgen über Meisterchoreografen in Europa und den USA verfasste und mehrere Uraufführungen und Premieren, u.a. von John Cranko, Christian Spuck, Douglas Lee, Itzik Galili, John Neumeier, Daniela Kurz, Wayne McGregor, George Balanchine oder Kevin O´Day rezeptionsdramaturgisch für Medien und Publikum aufbereitete.

2005 wagte sie sich an eigene Choreografien. Bis heute entstanden mehrere Soli und Ensemblearbeiten sowohl für die Bühne als auch museale und andere öffentliche Räume, die sich immer wieder durch das Cross Over mit anderen Kunstformen und die Auseinandersetzung mit Narration im Tanz auszeichnen, u.a. „Zoes Bios Box“ für und mit dem Tänzer Stephan Herwig oder die Duettserie „Hungry Butterflies 1-4“. 2010 wurde ihr Solo „landscape, three of them“ ausgewählt für das „Secret Solo“- Programm in München.

Seit 2009 agiert sie unter ihrem eigenen Label „Tanz_Denken. Choreografie und Kommunikation“ (www.tanz-denken.de) sowohl produzierend mit dem Projektensemble PEANUTS DANCE als auch rezensierend für den Tanz, u.a. für Oper und Tanz oder Tanznetz. Sie ist künstlerische Leiterin von „Schleudertraum Schleudertraum: Festival aktuellen Tanzes in Regensburg“ und „2BC // 2. Bayerische Biennale Choreografie“ und Lehrbeauftragte im Fachbereich Theaterwissenschaft an der LMU München. Von 2013 bis 2015 arbeitete sie für den Münchner Choreographen Stefan Dreher im Rahmen der Entwicklung seines Großprojektes "Dancing Days - Ein Tanzmarathon", das u.a. bei DANCE, dem internationalen Festival für Zeitgenössischen Tanz der Landeshauptstadt München aufgeführt wurde.  

Im November 2014 wurde ihre Neuproduktion „Hungry Butterflies 4 – Pictures“ mit dem Kunstpreis Tanz der Regensburger Kulturstiftung der REWAG ausgezeichnet. Aus ihrer Ensemblearbeit „A.´S ROUND DANCE“ wurde ein Teil bei der AIDSTANZGALA 2014 in Regensburg gezeigt. 

Sie entstand im Rahmen einer Artist-in-Residence in der Tanzzentrale der Region Nürnberg. Im Frühjahr 2015 feierte ihre Uraufführung "Zoe Bios Box 2. Episode About Who We Are" über die Frage nach deutsch-tschechischer Identität heute im Rahmen des Hauptprogramms der Europäischen Kulturhauptstadt Pilsen 2015 Premiere. Die Texte hierfür sowie für ihre Choreographien in den vergangenen Jahren schrieb ausschließlich der Berliner Autor und Dramaturg Christoph Klimke.

Seit Mai 2015 gehört Alexandra Karabelas dem Team des Künstlerhauses UnterwegsTheaters / HebelHalle Heidelberg und des Choreographischen Centrums Heidelberg an.

A.'s round dance from Marie Lykkemark on Vimeo.

Premiere: 8. März 2014, Theater an der Universität Regensburg, Schleudertraum. Festival für aktuellen Tanz in der Region.

A.'s Round Dance from Sina Scherer on Vimeo.
Premiere: 8. März 2014, Theater an der Universität Regensburg,
Schleudertraum - Festival für aktuellen Tanz in der Region.

Kilta Rainprechter
Fotos: Hubert Lankes, Michael Scheiner, Thomas P. Widmann

Kilta Rainprechter erhielt ihre Ausbildung zur staatl. anerkannten Tanz- und Gymnastiklehrerin an der Bode-Schule München. Als Stipendiatin der Neumüller-Stiftung Regensburg studierte sie Tanz, Schauspiel und Gesang in NYC, USA. Fortbildungen absovierte sie unter anderem in Berlin, München, Freiburg, Amsterdam und Zürich.

Seit 1997 ist sie als Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreografin in Regensburg tätig. In den vergangenen Jahren tanzte sie vorwiegend in Choreografien und Site-Specific-Projekten von Alexandra Karabelas und deren Projektensemble „Peanuts Dance“.

Ihr choreografisches Schaffen umfasst reine Tanzstücke, in denen sie oft die Zusammenarbeit mit Live-Musikern sucht, moderne Theaterinszenierungen und Musicals, sowie Projektarbeiten im Bereich Neuer Zirkus und Tanz in Schulen.

Pädagogisch tätig ist sie seit 1999 an verschiedenen Berufsfach- und Hochschulen in Bayern, wo sie u.a. Tanzerziehung – und methodik, Kreatives Gestalten, Körperschulung, Improvisation und Choreografie unterrichtet.

Kontakt:

E-Mail: rainprechter@tanzstelle-r.de

www.kilta.cx

Johanna Roggan
Johanna Roggan in "Ortsflüchtig"

Mit Lebensmittelpunkt in Dresden arbeitet Johanna Roggan als freischaffende Tänzerin und Tanzschaffende deutschlandweit und international. 2008 bis 2010 konnte sie in Israel unter anderem intensiv Gaga - die Bewegungssprache der Batsheva Company - studieren. Neben ehrenamtlicher Arbeit im TanzNetzDresden, dem Verbund der freien Tanzszene Dresdens, gibt sie Tanz- und GYROKINESIS ® Training für professionelle Tänzer und Laien sowie Workshops für motion-sensing systems im In- und Ausland (sound-specific movement for interactive environments®). Eigene Arbeiten, Workshops und Festival-Einladungen sowie die Arbeit mit wechselnden Choreografen brachten sie nach Montréal, Santiago de Chile, Montevideo, Oslo, Sevastopol, Dnipropetrowsk, St.Petersburg, Amsterdam, Nürnberg, Berlin, Meiningen, Leipzig, Bonn, Chemnitz, Görlitz und Halle/ Saale.

Ihre Arbeit „wo es eben passt, Kapitel II“ wurde zur ersten Tanzplattform Sachsen im Mai 2013 eingeladen. Eine Jury prämierte ihre Arbeit für eine Koproduktion einer neuen Arbeit in 2014 mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und dem Societaetstheater Dresden. 2013 gründete sie, zusammen mit Josefine Wosahlo, die Tanz-Company the guts company.  Im Rahmen einer Förderung aus dem Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes kooperiert the guts company für die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 mit dem Societaetstheater Dresden. 

In ihren Arbeiten begibt sich Johanna Roggan auf die Suche nach Inszenierungsansätzen, welche Themen nicht nur durch ästhetische Mittel verhandeln, sondern vor allem durch eine sehr physische Bewegungssprache erfassen. Dabei stellt sie sich immer wieder die Frage: was liegt hinter einer Bewegung, oder darunter? Welche körperlichen Schichten muss man benutzen, um im Tänzerkörper Emotionen erzeugen zu können, welche auch über die Bühnenkante hinaus bis zum Publikum tragen? Aus dieser Arbeitsweise ergibt sich auch die Suche nach sogenannten Körpererweiterungen. Sei es durch Kostüm, das Nutzen interaktiver Systeme oder eben der für sie essentiellen Arbeit an vermittelbaren inneren Zuständen. In der Umsetzung sehr wandelbar, entstehen Stücke mit hoher Emotionalität. Ihre Produktionen begleiten eine intensive Bewegungs- und Materialrecherche. Gesellschaftliche Bezüge, Themen der Verneinung und menschlicher Abgründe sind derzeit ein wichtiger Wegbegleiter. Ihre bisweilen abstrakten Stücke sind nicht nur in klassischen Bühnenräumen zu sehen. Johanna Roggan arbeitet vorwiegend genreübergreifend, auch site-specific productions, Tanzfilme und performative Installationen gehören zu ihrem Arbeitsfeld.

Wolfgang Maas
Fotos: W. Maas, Thomas P. Widmann

Der Tanzpädage, Tänzer und Choreograf tanzte nach seiner Ausbildung an der „Hochschule für Musik und Theater“ in Leipzig viele Jahre bei namhaften Choreografen in Deutschland, Portugal und Luxemburg, so unter anderem bei „Irina Pauls“ am Leipziger Schauspielhaus, „Mind the Gap“ in Köln, Compania Paulo Ribeiro, Viseu/Lissabon und J. P. Bucchieri, Lissabon. Später war Wolfgang Maas Tänzer für Bernard Baumgarten („Unit Control“, Berlin/Luxemburg), sowie zuletzt in eigenen Produktionen wie „Zwei(n)samkeiten“, „RAUS“ und „Weiß“. Er lebt seit 2006 in Regensburg. Er  unterrichtet in zahlreichen Schulen und Tanzstudios Zeitgenössischen Tanz und ist ausserdem Dozent an der Akademie der Künste und an der Hochschule Regensburg. 2010 entwickelte er das Mehgrgenerationenprojekt „Eine Stadt tanzt“ mit hundert Laienperformern auf Musik von Igor Strawinsky („Petruschka“) und Georgi Schostakowitsch („Erste Symphonie“).

Kontakt:

E-Mail: maas@tanzstelle-r.de

Ute Steinberger
Fotos: Hubert Lankes, Juliane Zitzelsperger

Als Turnerin und Leichtathletin hat Ute Steinberger ihre Jugend verbracht. Ende der 90er absolvierte sie eine Ballett- und Jazztanzausbildung in Berlin und gründete ein erfolgreiches Showtanzensemble. Sie choreographierte und tanzte für Film, Theater, Fernsehen und viele Veranstaltungen in Berlin, Deutschland- und weltweit. Seit 2006 widmet sich die Tänzerin dem Tanztheater und dem klassischen Gesang, sowie dem Ballettunterricht für Turnerinnen in Regensburg. Folgende Tanztheaterstücke entstanden zusammen mit Mitgliedern der Tanzstelle R oder wurden für das jährliche Schleudertraum-Tanzfestival von ihr choreographiert bzw. selbst getanzt:

2007, 2008 „Maria + Callas“ und „Warten“ mit Elisabeth Herrmann
2010, „Die Blütenknospen springen nordwärts“
2011, „La Paloma“
2012, „Passing Through“

Kontakt:

E-Mail: steinberger@tanzstelle-r.de